Start > Leben in Bückeburg > Falkingsviertel > Planung Falkingsviertel

Planung Falkingsviertel

Die Stadt Bückeburg ist im Jahr 2002 mit dem Gebiet um die Hannoversche Straße in das Städtebauförderungsprogramm des Bundes und der Länder aufgenommen worden. Die Aufnahme erfolgte insbesondere vor dem Hintergrund den städtebaulichen Missstand der großflächigen Gewerbebrache an der Bergdorfer Straße zu beheben. Das Planungsziel für die Nachnutzung dieses Standortes ist im städtebaulichen Rahmenplan erarbeitet worden. Nach erfolgter Räumung und Erschließung der Fläche bestand die Zielvorgabe in der Entwicklung eines modernen Wohngebietes. Ein zwischenzeitlich aufgestellter Bebauungsplan stellt nunmehr das rechtverbindliche Instrumentarium dar und setzt für die ehemalige Gewerbefläche ein Wohngebiet fest.

Aufgrund der innenstadtnahen Lage ist das Gebiet prädestiniert zur Entwicklung eines Wohngebiet. Fußläufig sind sämtliche Einrichtung in der Stadt wie z.B. der am Rand des Baugebietes liegende Kindergarten, alle Schulformen, aber auch die historische Altstadt mit Fußgängerzone erreichbar. 

Die Chance dieses innenstadtnahe Quartier zu einen Wohnstandort zu entwickeln bedeutet gleichzeitig auch hohe Ansprüche an eine qualitätvolle Planung. Das Neubaugebiet ist aufgeteilt in 56 Baugrundstücke und erlaubt neben ein- und zweigeschossigen Einfamilienhausbebauung Bauformen für moderne Stadtvillen, die sich entlang eines zentralen großzügig angelegten Grünangers gruppieren und diesen räumlich fassen werden.

Der Grünanger setzt als gestalteter öffentlicher Freiraum den Rahmen für die Bebauung im Gebiet, seine Funktion und äußere Gestaltung werden in entscheidendem Maße die Wohnqualität mit beeinflussen. Der langgezogene Grünzug als Mittelachse mit seinen vielfältigen Nutzungs- und Verweilmöglichkeiten wird an seinen Ränder von einer markanten Baumallee gesäumt, Ausstattungselemente wie Bänke und Holzstege kombiniert mit Spielgeräten steigern die Aufenthaltsqualität.

Als Bindeglied von Altem und Neuem wird im Übergang vom Anger ein Quartiersplatz  mit städtisch geprägter Bebauung geschaffen. Die randeinfassende Platzbebauung könnte in den Erdgeschossbereichen gastronomische Nutzungen aufnehmen und somit zu einer Bereicherung des öffentlichen Lebens auf dem Platz beitragen. Die Umnutzung der ehemaligen Gebäude der Holzhandlung für Wohnungen oder Dienstleistungseinrichtungen erfolgt vor dem Hintergrund, die hier in diesem gesamten Neubaugebiet ehemals ansässigen gewerblich orientierten Strukturen mit dem Erhalt dieses Baukörpers im Bewusstsein der Bevölkerung lebendig zu halten. Die Altbauten gewinnen somit einen hohen Wiedererkennungs­wert und können zum Merkzeichen des Wohngebietes werden.

Die Erschließung des Neubaugebietes zu Fuß oder mit dem Rad erfolgt in Richtung Innenstadt auf kürzestem Weg über den benannten Quartiersplatz zur Hannoverschen Straße, der motorisierte Verkehr erreicht das Gebiet von der Bergdorfer- und Ahnser Straße aus, sowie über die Straße Am Ostbahnhof. 

Im Übergang zum Gewerbestandort „Kreuzbreite“ entstand an der Ahnser Straße ein Getränkemarkt, der zusammen mit seiner ihn umgebenden Einfriedung ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild darstellt.

Mit der Entwicklung dieses Neubaugebietes werden auch die zum Kindergarten an der Bergdorfer Straße gehörenden Freiflächen erweitert.

Weitergehende Fragen zum o.g. Themenbereich und zur Bebaubarkeit beantworten Ihnen gerne die Mitarbeiter des Fachbereiches Bauen und Planen, Informationen über Grundstückspreise und deren Verfügbarkeit erhalten Sie von den Angestellten der ortsansässigen Volksbank in Schaumburg und der Sparkasse Schaumburg.

Stadt Bückeburg

  • Marktplatz 2 - 4
  • 31675 Bückeburg
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK