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Sanierungsgebiet II "Hannoversche Straße"

Östlich anschließend an das inzwischen abgeschlossene Sanierungsgebiet “Innenstadt“ ist im Jahr 2002 Bückeburgs 2. Sanierungsgebiet “Hannoversche Straße“ in das Städtebauförderungsprogramm des Landes aufgenommen worden. 
Sanierungsgebiet Hannoversche Straße

Ein Jahr zuvor sind vorbereitende Untersuchungen durchgeführt worden, die gravierende städtebauliche Missstände im Umfeld der Hannoverschen Straße aufzeigten.
Vorbereitende Untersuchungen
 
Das zentrale Problem des Gebietes war in der großflächigen Gewerbebrache (Kögel) zu sehen. Aber auch die Nutzungsstruktur im Bereich der Hannoverschen Straße, wo kleinteiliges Gewerbe und Wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft sich gegenseitig beeinträchtigen (z. B. ehemaliger Tankhof Harting und ehemals Autohaus Meier). 

Aufbauend auf den Grundlagen und Analysen der vorbereitende Untersuchungen wurde der Städtebauliche Rahmenplan erarbeitet.
Konzept Stadtbild
 
Hierin sind die Sanierungsziele formuliert, die dann den Handlungsrahmen für die Durchführung der Sanierung im Einzelnen darstellen.

Das vorrangige Sanierungsziel bestand darin, die innenstadtnahe Gewerbebrache einer neuen, ihre Lage im Stadtgebiet entsprechenden, hochwertigen Wohnnutzung zuzuführen. Als im Herbst 2004 die ortsansässige GBG (Tochterunternehmen der Volksbank) die brachgefallenen Grundstücke samt Gebäude aus der Insolvenzmasse des Kögelkonzerns erwerben konnte, war der Startschuss für die Sanierung der Fläche gegeben. Im Jahr 2005 begannen die Abbruchmaßnahmen und bereits 2006 wurde die Roherschließung durchgeführt. Parallel hierzu wurde 2005 der Bebauungsplan (B-Plan Nr. 71 “Falkingsviertel“) begonnen, der die städtebaulichen Ziele des Rahmenplans konkretisierte und in eine planungsrechtliche Fassung umsetzte.

Ab Frühjahr 2007 konnten die ersten Neubauten verwirklicht werden und bereits 1 ½ Jahre später waren von den ursprünglich 60 Bauplätze nur noch einige wenige verfügbar. Mittlerweile sind alle Grundstücke verkauft. Die äußerst zügige Vermarktung und Bebauung des Gebietes erlaubten einen zeitnahen Endausbau mit anspruchsvoller Infrastruktur. So konnte ab Herbst 2009 mit der Endgestaltung der Straßen und öffentlichen Freibereiche begonnen werden. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten wird dieser Wohnstandort allen Wünschen, die heutzutage an einen modernen Wohnstandort gestellt werden, gerecht.

Im Jahr 2011 beginnt der Rückbau der Hannoversche Straße/ Obertorstraße bis zur Kreuzung mit der Ulmenallee/Scher Straße. Der breite Fahrbahnquerschnitt resultiert noch aus jener Zeit, als die Bundesstraße 65 durch die Stadt führte. Die Straße muss den heutigen Funktion und Ansprüchen entsprechend in einen vitalen und gestärkten Straßenzug umgestaltet werden, nur so wird sie künftig die das Rückgrat dieses Quartiers mit Aufenthaltsqualitäten bilden können.

Auch die Ahnser Straße ist bereits in Verbindung mit der Neuanbindung des Falkingsviertels im Jahr 2008 umgebaut worden. Neben einer notwendig gewordenen Umgestaltung der Anlieferzone des Gewerbebetriebes Gemac ist auch die unzureichende Fahrbahnoberfläche  inkl. Unterbau erneuert worden. Ähnlich sieht es mit der Bergdorfer Straße aus, die 2010 aufgrund der vielen neuen Ein- und Ausfahrten des Neubaugebietes Falkingsviertel und einer maroden Fahrbahndecke neu gestaltet wurde. 

Aber auch an mehreren privaten Gebäuden konnten unterstützt durch Fördergelder in den vergangenen Jahren Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Sehr erfolgreich ist auch die Umgestaltung nach Abbruch und anschließendem Neubau der mindergenutzter Gewebeobjekte des ehemaligen Autohauses Skoda-Meier nebst aufgegebener Tankstelle gelaufen. Ebenso ist die Stadt bereits seit mehreren Jahren an einer sinnvollen Nachnutzung des ehemaligen Tankhofes mit Verlagerung des derzeit noch genutzten Tanklagers Harting in dem Eigentümer in Verhandlung.

Größe des Sanierungsgebietes           32 ha

Gesamte Fördersumme bis 2004         16.500.000 €
(1/3 Bund, 1/3 Land, 1/3 Stadt)

Baukosten der
Modernisierungsmaßnahmen
an privaten Gebäuden (70)
insgesamt                                      ca. 18.000.000 €
davon Zuschüsse                            6.500.000 €

Sanierungskosten der                       5.000.000 €
öffentlichen Gebäude (5)

Umbau der Straßen                          4.000.000 €

Ordnungsmaßnahmen/Vorbereitung      1.000.000 €

 

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