Luftaufnahme von Bückeburg

Petzen

In einer frühen Siedlungsperiode entstandener Wohnplatz, 1181 erste schriftliche Erwähnung in der Amtszeit des Mindener Bischofs Anno. Dieser hatte dem Kloster Obernkirchen den bischöflichen Bann über Kirchen und Kapellen unter anderem auch in Petzen übertragen.

Historische Bauten
Die evangelische Kirche St. Cosmas und St. Damian, eine romanische Saalkirche mit Rechteckchor und einem etwas jüngeren quadratischen Westturm, sowie einem spätgotischen Schnitzaltar, der die Passionsszenen zeigt. Die wohl älteste Kirchenglocke im Schaumburger Land lässt sich auf das 12. Jahrhundert zurückdatieren.

Schon von weitem ist der Schornstein einer ehemaligen fürstlichen Kornbrennerei sichtbar. 1988 baute Storchenvater Manfred Heidmeier mit einigen Helfern ein Storchennest auf den Schornstein. Seit 1991 ist das Nest ohne Unterbrechung immer von Störchen besetzt. Zur Freude der Bevölkerung und Besucher kann man das Heranwachsen der kleinen Störche ganz aus der Nähe betrachten.

Um 1630 wurde erstmals eine Schule erwähnt, um 1770 wurde Petzen Schulort.

Erste Namensformen waren:

  • 1181 Petisse und Petessen
  • 1244 Pethesen
  • 1450 Peteschen
  • 1565 Petzen
  • 1632 Peetzen
  • 1872 Pätzen

Stadt Bückeburg

  • Marktplatz 2 - 4
  • 31675 Bückeburg
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